© Gonzalo Puga
© Gonzalo Puga
 
Smiljan Radic
Vortrag | 14.05.2012 | 18:30 Uhr

Seminarraum Gestaltungslehre
TU Wien, Karlsplatz 13, Stiege 6, 3. Stock

Geb. 1965 in Santiago de Chile;

Studium an der Pontificia Universidad Católica de Chile sowie am Istitutto Universitario di Archittetura di Venezia;
2009 Honorary Fellowship of the American Institute of Architects;
Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen, zuletzt
2010 Global Ends, Gallery MA, Tokio;
12. Architekturbiennale, Venedig;

Gemeinsames Studio mit der Bildhauerin Marcela Correra in Santiago de Chile

Smiljan Radic gehört zur ersten Generation chilenischer ArchitektInnen, die auch global wahrgenommen wird. Seit Mitte der 1990er Jahre werden seine Bauten in internationalen Architekturzeitschriften publiziert, insbesondere zwei von ihm auf der Insel Chiloé errichtete Häuser, die mit ihren freien Grundrissen die konventionelle, funktionale Raumaufteilung bekannter Wohnbauten aufheben.
Von diesen Frühwerken an verbindet sich in seinem Schaffen eine starke visuelle Anziehungskraft
mit intellektueller Strenge. Seine Projekte, seien es temporäre Strukturen oder öffentliche
Aufträge von städtebaulicher Dimension, sind zwiespältig. Sie erscheinen an ihren jeweiligen Standorten zugleich heimisch und fremd, klar gestaltet und doch wie Fundstücke, fertig gestellt und trotzdem in fortlaufender Veränderung zu sein.
Viele der jüngeren Arbeiten von Smiljan Radic entstehen in Zusammenarbeit mit der Bildhauerin
Marcela Correra, wie etwa der Beitrag „The Boy hidden in a Fish“ für die 12. Architekturbiennale in
Venedig 2010, ein großer Granitblock mit einer bergenden Höhle.

Bauten und Projekte (Auswahl)
2008–11 Piedra Roja House, Santiago de Chile;
2008–12 Vik Winery, Millahue;
2009–11 Yungay Project, Experimental Dance Space, Santiago de Chile;
2010–11 House for the poem of the right angle, Vilches;
2011 Deborah house, Casa Blanca;
2011–12 Bío-Bío Theater, Concepción